Gemeinsam für Ihre Zahngesundheit
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Narkosebehandlung

 

Obwohl eine Zahnbehandlung heutzutage weitgehend schmerzfrei unter Lokalanästhesie durchgeführt werden kann, wird sie von vielen Patienten als unangenehm und bedrohlich wahrgenommen. Nach einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Innovative Zahnheilkunde (DGIZ e.V.) geben circa 75 % der Allgemeinbevölkerung ein Angstgefühl vor dem Zahnarztbesuch an. Bis zu 20 % geben die Angst als sehr stark an, weitere 5 % vermeiden den Besuch beim Zahnarzt völlig.

Meistens suchen Angstpatienten den Zahnarzt erst dann auf, wenn der Leidensdruck auch durch die starken Schmerzen so hoch geworden ist, dass eine Behandlung unausweichlich ist. Bei starken Schmerzen ist eine vollständige Schmerzausschaltung durch eine örtliche Betäubung nicht komplett gewährleistet, da bei Entzündungen das Anästhetikum eine geringere Wirkung zeigt. Die Folge ist nicht selten eine schmerzhafte Notfallbehandlung. Der Patient fühlt sich in seiner Einstellung bestätigt und vermeidet dadurch jegliche weitere Behandlungen.

 

Ängste werden bei einer Vielzahl an Patienten schon in der Kindheit durch „Horrorgeschichten“ oder durch ein Schlüsselerlebnis in der Vergangenheit aufgebaut, z.B. eine langwierige schmerzhafte Weisheitszahnentfernung. Aber immer häufiger möchten gut informierte Patienten, die eigentlich keine Angst vor dem Zahnarzt haben, die Zahnbehandlung mittels des sanften Schlafes unter Vollnarkose durchführen lassen.

Für Angstpatienten gibt es verschiedene Möglichkeiten der Behandlung:

 

 

Sedierung

Es gibt Patienten, denen ein gewisses Maß an Überwindung fehlt. Um ihnen diesen kleinen Schritt zu erleichtern, wird eine halbe Stunde vor der Behandlung ein Medikament in Tablettenform verabreicht. Dies bewirkt ein leicht gleichgültiges, wohliges Gefühl, das ungefähr eine Stunde anhält. Manche Patienten sind sogar so entspannt, dass sie in einen leichten Schlaf verfallen.

 

 

Vollnarkose

Bei der Narkose wird der Patient in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt, bei dem alle Sinne vollständig ausgeschaltet sind. Der Anästhesist (Narkosearzt) steuert die Narkosetiefe und überwacht dabei ständig die Vitalfunktionen Herzschlag, Atmung und Blutdruck. Somit bekommt der Patient absolut nichts von der Behandlung mit, kann aber auch in kürzester Zeit wieder aus der Narkose geholt werden. Daher ist die Behandlung in Vollnarkose heute eine sehr sichere Option auch beim älteren und kranken Patienten. Dank der Anwendung moderner Medikamente sind die früher geläufigen Nachwirkungen wie Übelkeit und Schwindel mittlerweile kein Problem mehr.
Für die regelmäßig in unserer Praxis durchgeführten Narkosebehandlungen arbeiten wir vertrauensvoll mit einem sehr erfahrenen Narkosearzt zusammen. Er verfügt über ein High-Tech-Equipment auf höchstem Niveau und führt pro Jahr mehrere Hundert ambulante Narkosen durch. Dies gibt uns ein größtes Maß an Sicherheit.

Wenn feststeht, dass die Behandlung unter Vollnarkose stattfinden soll, wird der Narkosearzt, der Anästhesist, zur Vorbereitung der Narkose mit dem Patienten ein Gespräch führen. Dieses Gespräch wird aus mehreren Gründen durchgeführt:

  • Der Anästhesist kann sich ein Bild von dem Gesundheitszustand des Patienten machen.
  • Er klärt den Patienten über die geeignete Narkoseform, das Vorgehen und die Risiken auf.
  • Um das Narkoserisiko einschätzen zu können, werden manchmal noch zusätzliche Voruntersuchungen benötigt.

 

 

 

 

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